4 Schnittregeln, die Johannisbeeren jedes Jahr tragen lassen
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Anders verhält es sich bei Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) und Waldhortensien (Hydrangea arborescens). Diese Arten blühen am neuen Holz. Sie treiben im Frühjahr kräftig aus und bilden an den frischen Trieben ihre Blüten. Ein Rückschnitt im März oder April regt genau dieses Wachstum an. Wer hier nicht schneidet, bekommt zwar Blüten, aber oft kleinere und an schwächeren Zweigen. Ein kräftiger Rückschnitt bis auf zwei bis drei Augen pro Trieb fördert kompakte, stabile Blütenstände. Der beste Zeitpunkt ist der späte Winter, solange keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.
Ein weiterer Grund liegt in der Härte. Totholz ist oft deutlich härter als lebendes Holz derselben Art. Es enthält weniger Wasser, Here's more about Zipperquick.Com have a look at our own webpage. die Fasern sind dichter gepackt. Eine Gartenschere oder Astschere kann hier schnell an ihre Grenzen kommen. Die Klingen werden stumpf, das Getriebe leidet. Wer mit Gewalt arbeitet, riskiert, dass die Schere bricht oder die Hand abrutscht. Eine Säge mit grober Zahnung kommt mit der Härte besser zurecht und benötigt weniger Kraft.
Ein häufiger Fehler ist der pauschale Rückschnitt aller Hortensien im Herbst. Bei den am alten Holz blühenden Arten zerstört das die Blüten für das kommende Jahr, denn die Knospen sind bereits angelegt. Ein weiterer Fehler: das Entfernen der alten Blütenstände im Frühjahr. Bei Bauernhortensien dienen sie als natürlicher Winterschutz für die darunterliegenden Knospen. Erst nach dem letzten Frost und dem Austrieb sollte man sie vorsichtig abschneiden, und zwar nur bis zum ersten kräftigen Knospenpaar.
Nach dem Schnitt solltest du den Baum beobachten. Ein leichter Austrieb an den Schnittstellen ist normal, ein massiver Austrieb zeigt, dass du zu stark eingegriffen hast. Dann im folgenden Jahr nur noch die senkrechten Triebe ausdünnen, den Rest wachsen lassen. Ein ausgelichteter Pflaumenbaum trägt gleichmäßiger, die Früchte werden größer und die Krone bleibt länger gesund. Wer den Schnitt über mehrere Jahre verteilt, verliert keinen Ertrag und gewinnt eine Struktur, die sich leichter pflegen lässt.
Neue Triebe entstehen aus schlafenden Augen, die entlang der Triebachse liegen. Sobald das apikale Meristem an der Spitze gehemmt wird, energiesparendes Wohnen fallen die Auxin-Konzentrationen in den darunterliegenden Knoten, und die Knospen treiben aus. Wer dieses Zusammenspiel versteht, kann das Wachstum gezielt steuern statt nur zu reagieren. Entscheidend sind drei Faktoren: Licht, Nährstoffversorgung und der Zeitpunkt des Schnitts. Fehlt einer davon, bleiben die neuen Triebe dünn, kurz oder ganz aus.
Johannisbeeren tragen am besten an einjährigen Trieben, die aus dem Boden oder aus dem alten Holz austreiben. Wer die Sträucher jahrelang ungeschnitten lässt, bekommt zwar viel Blattwerk, aber immer weniger Früchte. Der Grund ist einfach: Ein Strauch kann nur eine begrenzte Menge an Ruten ernähren. Sind zu viele alte, dunkle Äste vorhanden, wandert die Kraft dorthin, und die jungen Triebe, an denen die Beeren sitzen, verkümmern. Deshalb geht es beim Schnitt nicht darum, den Strauch klein zu halten, sondern darum, das Verhältnis zwischen altem und jungem Holz zu steuern.
Wer zu zaghaft schneidet, erkennt das meist daran, dass der Strauch von Jahr zu Jahr dichter wird und die Beeren kleiner bleiben. Ein zweiter häufiger Fehler ist der Schnitt in der Kronenmitte. Dort entstehen dann kurze, verkümmerte Triebe, die kaum Früchte tragen. Besser ist es, den Strauch von innen zu lichten, sodass Licht und Luft an die jungen Triebe gelangen. Bei roten und weißen Johannisbeeren kann man zusätzlich die Seitentriebe der stehen gebliebenen Ruten auf zwei bis drei Augen einkürzen, um den Fruchtansatz zu bündeln. Bei schwarzen Johannisbeeren ist das weniger sinnvoll, weil sie vor allem an den einjährigen Trieben tragen und stärker auf den Bodenschnitt angewiesen sind.
Der richtige Zeitpunkt liegt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, solange die Sträucher noch kahl sind. Dann sind die Triebe gut zu unterscheiden, und die Pflanze steckt die Kraft anschließend in den Neuaustrieb. Ein Schnitt im Herbst ist möglich, aber weniger günstig, weil die Wunden über den Winter schlechter verheilen. Ein Schnitt während der Vegetationsperiode sollte die Ausnahme bleiben, etwa wenn ein Ast abgebrochen ist.
Nach dem Schnitt bleiben idealerweise sechs bis acht kräftige, unterschiedlich alte Ruten stehen: ein bis zwei einjährige, zwei bis drei zweijährige und zwei bis drei ältere. Dieses Verhältnis sorgt dafür, Http://zipperquick.com/Profile/Evemarquard dass der Strauch jedes Jahr neue Fruchtriebe bildet und trotzdem nicht auseinanderfällt. Ein stark überalterter Strauch lässt sich in zwei bis drei Jahren wieder aufbauen, indem man jährlich einen größeren Teil des Altbestandes entfernt. Wer den gesamten alten Bestand in einer Saison abschneidet, Wohnungstipps riskiert einen Rückschlag, weil der Strauch dann nur noch Blattwerk bildet und im folgenden Jahr kaum trägt. Nach dem Schnitt gehört der Strauch gemulcht oder gedüngt, damit die jungen Triebe kräftig austreiben können.
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