Klitschiges Brot: der Fehler nach dem Backen
페이지 정보

본문
Zunächst der Teig. Ein weicher, stark hydratisierter Teig zerfließt ohne Form fast immer. Für einen gleichmäßigen Laib ohne Kasten sollte die Teigfestigkeit höher sein als bei einem Kastenrezept. Reduziere die Flüssigkeit um etwa zehn Prozent oder erhöhe die Mehlmenge leicht, bis der Teig beim Kneten nicht mehr klebt, sondern sich glatt vom Finger löst. Ein Teig, der seine Form hält, behält sie auch beim Backen eher. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Knetzeit: Nur wenn das Gluten gut entwickelt ist, kann der Laib im Ofen nach oben gehen statt zur Seite.
Einweichen ist keine Frage des Glaubens, sondern der Wasserbilanz. Leinsaat, Sonnenblumenkerne und Haferflocken saugen unterschiedlich stark. Als Faustregel gilt: dieselbe Menge Wasser wie Saatgut, eher etwas mehr. Quellen mindestens zwei Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank. Wer die Saat trocken einstreut, entzieht dem Teig später das Wasser, das die Hefe zum Arbeiten braucht. Typischer Fehler: nur kurz mit heißem Wasser übergießen und sofort verarbeiten. Das reicht für die Quellung nicht aus.
Zum Aufbacken heizen Sie den Ofen auf etwa zweihundert Grad vor. Befeuchten Sie die Kruste eines ganzen Laibs leicht mit Wasser, das macht sie wieder knackig. Legen Sie das Brot direkt auf den Rost, nicht in eine geschlossene Form, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Ein ganzes Brot braucht je nach Größe zehn bis fünfzehn Minuten, einzelne Scheiben nur drei bis fünf Minuten. Beobachten Sie den Vorgang, denn zu lange Hitze macht das Brot trocken und hart. Nach dem Aufbacken kurz abkühlen lassen, dann schmeckt es fast wie frisch vom Bäcker.
Für ganze Laibe eignet sich festes Einwickeln in Frischhaltefolie oder einen gut schließenden Gefrierbeutel. Drücken Sie die Luft möglichst vollständig heraus, sonst entstehen Gefrierbrand und trockene Stellen. Beschriften Sie die Verpackung mit dem Datum, denn auch eingefrorenes Brot verliert mit der Zeit an Aroma. Bei minus achtzehn Grad hält sich ein Laib etwa drei Monate, danach wird der Geschmack flacher. Schneiden Sie große Brote vor dem Einfrieren in handliche Portionen, die Sie tatsächlich an einem Tag verbrauchen. So vermeiden Sie, dass ein halber Laib mehrfach aufgetaut und wieder eingefroren wird.
Beim Auftauen gibt es zwei typische Fehler. Erstens: Brot im Kühlschrank auftauen lassen. Dort wird es durch die Feuchtigkeit weich und verliert seine Kruste. Zweitens: feuchtes Brot in den Ofen geben, in der Hoffnung, es werde knusprig. Das Gegenteil passiert, denn die Restfeuchte zieht in die Krume und macht sie klitschig. Tauen Sie Brot grundsätzlich bei Zimmertemperatur auf, ausgepackt oder in einem Küchentuch, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Für den direkten Verzehr können Sie gefrorene Scheiben auch ohne Auftauen toasten.
Ein Brot, das außen kräftig und dunkel aussieht, innen aber klitschig oder gar teigig ist, entsteht fast nie durch einen einzigen Fehler. Meist treffen mehrere Ursachen zusammen: zu kurze Backzeit, unzureichende Gare oder ein zu frühes Anschneiden. Wer die Reihenfolge der Ursachen kennt, kann das nächste Brot gezielt retten, statt blind an der Temperatur zu drehen.
Scheibenweise einfrieren spart Zeit und Nerven Wer nur einzelne Scheiben benötigt, friert das Brot am besten bereits geschnitten ein. Legen Sie die Scheiben nebeneinander auf ein Brett oder Blech und schieben Sie dieses kurz in das Gefrierfach. Sobald die Scheiben durchgefroren sind, können Sie sie in einen Beutel umfüllen, ohne dass sie zusammenkleben. So entnehmen Sie später genau die Menge, die Sie brauchen. Einzelne Scheiben tauen bei Zimmertemperatur in etwa zwanzig bis dreißig Minuten auf oder in der Mikrowelle in wenigen Sekunden. Für Sandwiches oder Toast ist das die praktischste Methode.
Ein Brot ohne Kastenform backen zu wollen, scheitert oft an der Form: Der Laib läuft breit, Beleuchtung im Wohnzimmer wird flach oder bekommt eine unförmige Kruste. Das liegt meist nicht am Teig, sondern an der fehlenden seitlichen Führung. Wer keinen Kasten zur Hand hat, muss dem Teig auf andere Weise Halt geben. Entscheidend sind drei Dinge: eine feste Teigstruktur, eine Form, die seitlich stützt, und eine Backumgebung, die den Laib in der Höhe hält.
Die Backzeit ist der häufigste Verdacht, aber selten der einzige. Ein Brot mit hohem Wasseranteil braucht länger, als das Rezept angibt, weil die Restfeuchte im Inneren erst verdampfen muss. Wer nach der angegebenen Zeit herausnimmt, hat oft eine Kruste, die schon fest ist, während der Kern noch bei 90 Grad Celsius klebt. Ein Einstich mit einem dünnen Holzstab direkt in die Mitte zeigt, ob der Teig durchgebacken ist: Kommt der Stab trocken heraus, ist die Backzeit ausreichend. Klebt Teig daran, fehlen meist zehn bis fünfzehn Minuten. Wer unsicher ist, misst die Kerntemperatur: Bei Weizenbroten liegen die Werte bei etwa 96 Grad Celsius, bei Roggenmischungen etwas höher.
Die Dosierung entscheidet über die Teigführung. Bei Weizenbroten sind Saaten bis etwa zehn Prozent der Mehlmenge unkritisch. Darüber hinaus wird das Klebergerüst gestört, If you liked this posting and you would like to acquire a lot more data with regards to nora6.Es kindly stop by our web-site. das Brot geht schlechter auf. Bei Roggen- und Vollkornbroten sind bis zu zwanzig Prozent möglich, weil diese Teige ohnehin fester sind. Wichtig: Die Saatmenge zählt zum Gesamtgewicht, nicht obendrauf. Wer 500 Gramm Mehl nimmt und 100 Gramm Saaten zugibt, hat 600 Gramm Masse – die Hefemenge muss entsprechend angepasst werden.
- 이전글중앙동룸싸롱 010 4295 7535 중앙동풀싸 경마공원역룸살롱 정통 지금문의|이용 전 예약 확인 26.10.11
- 다음글광주풀싸롱 010 4295 7535 광주풀싸 광주풀쌀롱 위치 확인|문의 전 인원 확인 26.10.11
댓글목록
등록된 댓글이 없습니다.