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5 Stauden, die nach der Blüte anders behandelt werden

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작성자 Ronny
댓글 0건 조회 2회 작성일 26-10-11 14:19

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Alte Reben verlieren mit den Jahren an Ertrag, die Beeren bleiben klein, und die Triebe wachsen nur noch oben. Wer den Stock über einen Ableger verjüngt, ersetzt das alte Holz durch eine junge, kräftige Rute – aber nur, wenn der Rückschnitt zum richtigen Moment erfolgt. Der häufigste Fehler: zu spät im Jahr schneiden. Dann blutet die Rebe stark, verliert Saft und treibt schwach aus. Der Schnitt gehört in die späte Winterruhe, kurz vor dem Austrieb, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.

Entscheidend ist die Qualität der Schnittfläche. Ein scharfer, desinfizierter Schnitt verletzt nur die Gefäße, die getrennt werden sollen. Quetschungen durch stumpfes Werkzeug hingegen zerstören Zellen über die eigentliche Schnittlinie hinaus. Diese Wunden heilen langsamer, bieten Pilzen und Bakterien eine Eintrittspforte und verzögern den Austrieb um Tage bis Wochen. Wer mit einer sauberen Klinge arbeitet, sieht den Unterschied bereits in der ersten Vegetationsperiode.

Anders sieht es bei Stauden aus, die zur Selbstaussaat neigen: Storchschnabel (Geranium), Frauenmantel und Akelei. Lässt man die Samenstände stehen, versamen sie sich unkontrolliert im ganzen Beet. Wer das nicht will, schneidet nach der Blüte zurück, bevor sich Kapseln öffnen. Der Schnitt erfolgt mit einer scharfen Schere, nicht mit der Heckenschere – gequetschte Stängel faulen. Ein weiterer Fehler: der Rückschnitt bei praller Mittagssonne. Besser am frühen Morgen oder Abend arbeiten.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet über die Blüte Zur Gruppe 2 gehören Sorten, die zweimal im Jahr blühen: Beleuchtung im Wohnzimmer späten Frühjahr an den alten Trieben und im Hochsommer an den neuen. Dazu zählen viele großblumige Hybriden. Hier schneidet man Pflanzen im Innenraum zeitigen Frühjahr, bevor die Knospen anschwellen, die Triebe auf etwa 1,50 Meter zurück, oberhalb eines kräftigen Augenpaares. Nach der ersten Blüte kürzt man die abgeblühten Triebe bis auf zwei bis drei Augen ein. Wer diese zweite Blüte nicht entfernt, riskiert, Wohnkomfort verbessern dass die Pflanze nur einmal blüht und im Folgejahr schwächer austreibt.

Typische Fehler sind ein zu später Schnitt mitten im Austrieb, das Stehenlassen von langen Stummeln, die faulen können, und das Zurücksetzen von Nadelgehölzen wie Fichte, Kiefer oder Tanne. Diese treiben aus altem Holz nicht wieder aus und bleiben kahl. Auch Obstbäume auf schwach wachsenden Unterlagen oder Zierformen mit Veredelungsstelle direkt über dem Boden sind ungeeignet, weil der Austrieb dann aus der Unterlage kommt und die gewünschte Sorte verloren geht. Wer unsicher ist, schneidet zunächst nur einen Teil der Pflanze und beobachtet die Reaktion im folgenden Jahr.

Der häufigste Fehler: zu früh schneiden. Sobald die ersten warmen Tage kommen, greifen viele zur Schere. Ein später Frost kann dann die frischen Triebe zerstören und die Pflanze schwächen. Ein zweiter typischer Fehler ist der Radikalschnitt bis ins alte Holz, obwohl nur die Spitzen abgetragen werden müssten. Wer zu tief schneidet, nimmt der Pflanze die Reserven für den Neuaustrieb und verzögert die Blüte um Wochen.

hq720.jpgBeim Schnitt selbst gilt: Immer knapp über einem nach außen zeigenden Auge schneiden, etwa fünf Millimeter darüber. Ein zu großer Abstand hinterlässt einen Stummel, der vertrocknet. Ein zu kurzer Schnitt direkt am Auge verletzt die Knospe. Werkzeuge müssen scharf und sauber sein; unsaubere Schnitte reißen das Gewebe ein und bieten Angriffsflächen. Tote, kranke oder sich kreuzende Triebe entfernt man zuerst, danach kürzt man die verbliebenen Triebe um etwa ein Drittel ein.

Praktisch geht man so vor: Der Schnitt erfolgt im Spätwinter, bevor der Austrieb beginnt, also etwa Ende Februar bis Mitte März. Man setzt die Säge einige Zentimeter über dem Boden an, idealerweise leicht schräg, damit Wasser ablaufen kann. Ein glatter Schnitt ohne Quetschungen ist wichtig. Bei starken Ästen arbeitet man in zwei Schritten: erst von unten einsägen, dann von oben durchtrennen, um ein Ausreißen der Rinde zu vermeiden. Nach dem Schnitt sollte man nicht düngen, sondern zunächst abwarten, bis sich neue Triebe zeigen. Ein leichter Mulch aus Laub oder Kompost reicht aus, um den Boden feucht zu halten.

Diese Gehölze treiben zuverlässig wieder aus Gute Erfahrungen mit dem Radikalschnitt gibt es bei vielen sommergrünen Sträuchern, die von Natur aus eine starke Regenerationsfähigkeit besitzen. Dazu zählen Hartriegel (Cornus), Weiden (Salix), Hasel (Corylus), Holunder (Sambucus), Liguster (Ligustrum), Forsythie (Forsythia), Spierstrauch (Spiraea) und Deutzie (Deutzia). Auch Buchsbaum (Buxus) und Eibe (Taxus) vertragen einen kräftigen Rückschnitt, If you loved this article and you would like to get more info pertaining to mehr im Beitrag please visit our own page. letztere sogar als immergrünes Gehölz. Bei Bäumen sind es vor allem Ahorn (Acer), Esche (Fraxinus), Hainbuche (Carpinus) und Linde (Tilia), die nach einem Radikalschnitt aus dem Stock wieder austreiben. Diese Arten bilden schlafende Augen am Stamm oder an der Basis, aus denen sie neue Triebe schieben.

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