Wer diese Regeln befolgt, hält einen Laib drei bis fünf Tage genießbar…
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Zähe Mehle mit hohem Kleberanteil oder starkem Gluten bilden beim Kneten schnell ein festes, widerspenstiges Netzwerk. Der Teig reißt beim Dehnen, zieht sich zusammen und lässt sich kaum rund wirken. Autolyse setzt genau hier an: Mehl und Wasser werden ohne Salz und ohne Hefe für 20 bis 60 Minuten vermischt und ruhen gelassen. In dieser Zeit quellen die Proteine und Enzyme beginnen, das Klebergerüst aufzuschließen, noch bevor mechanische Arbeit einsetzt.
Typische Fehler sind zu heißer Tangzhong, zu wenig Knetzeit und eine zu früh geöffnete Form. Auch ein Backofen ohne Unterhitze führt zu einem Boden, der blass und feucht bleibt. Wer diese Punkte kontrolliert, bekommt ein Toastbrot, das sich ohne Messer reißen lässt und dessen Krume auch am dritten Tag noch saftig ist.
Wer diese Regeln befolgt, hält einen Laib drei bis fünf Tage genießbar. Danach hilft nur noch Aufbacken oder Rösten. Altes Brot ist kein Abfall: In Scheiben geschnitten, mit Olivenöl beträufelt und im Ofen gebacken wird es zu Croutons oder einer Unterlage für Suppe. Schimmel hingegen bedeutet immer entsorgen, denn die Sporen durchziehen das ganze Brot, auch wenn sie nur an einer Stelle sichtbar sind. Abschneiden reicht nicht. Und noch ein letzter Hinweis: Brot nicht in der Nähe von Zwiebeln, Käse oder Gewürzen lagern. Diese geben Aromen ab, die das Brot innerhalb weniger Stunden annimmt.
Auch die Stockgare im Kühlschrank wirkt sich aus. Zwölf bis 16 Stunden bei etwa vier bis sechs Grad sind meist günstiger als eine lange warme Gare. Die Kälte verlangsamt die Gärung, festigt das Glutennetz und macht den Teig formbarer. Wer den Teig zu lange warm stehen lässt, bekommt eine säuerliche, klebrige Krume mit kleinen, gleichmäßigen Poren – das Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.
Gebacken wird bei 180 °C Ober- und Unterhitze, je nach Formgröße fünfunddreißig bis fünfundvierzig Minuten. Nach zwanzig Minuten die Oberfläche locker mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird. Das Brot ist fertig, wenn die Innentemperatur 94 bis 96 °C erreicht. Ein sofortiges Anschneiden lässt die Krume zusammenkleben; mindestens zwei Stunden auf einem Gitter auskühlen lassen. Das Brot hält sich in einer fest verschlossenen Dose drei bis vier Tage weich, im Gefrierschrank mehrere Wochen.
Der Einschießvorgang selbst will geübt sein. Den Einschießer flach vor den Ofen halten, die Kante leicht nach unten neigen und den Teigling durch eine ruhige, gleichmäßige Vorwärtsbewegung abrollen lassen. Nicht stoßen, nicht werfen. Wer mit einem Blech arbeitet, sollte den Teigling mit Backpapier einschießen. Das Papier verhindert das Verrutschen und erleichtert das spätere Herausnehmen. Bei einem Backstein ohne Papier ist ein bemehlter Einschießer Pflicht. Ein häufiger Fehler ist, den Einschießer zu früh zu kippen. In the event you loved this article as well as you want to get more info with regards to Cleverer Stauraum i implore you to go to the site. Erst wenn der Teigling die Kante erreicht hat, Beleuchtung im Wohnzimmer wird der Schieber angehoben, damit der Teigling sauber abgleitet.
Teigführung und Backen ohne Feuchtigkeitsverlust Der Hauptteig braucht mehr Wasser als ein klassischer Weizenteig. Auf 500 g Mehl kommen 300 bis 330 g Flüssigkeit, einschließlich der Flüssigkeit aus dem Tangzhong. Milch statt Wasser macht die Krume feinporiger und heller, aber sie verbrennt bei hoher Oberhitze schneller. Den Teig zehn bis fünfzehn Minuten kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst und ein dünnes Fenster bildet. Eine zu kurze Knetzeit ist der häufigste Grund für grobe, krümelige Krume.
Warum der Kühlschrank Brot ruinie
Tangzhong ist kein Trick aus der Industrie, sondern eine einfache Mehl-Wasser-Mischung, die die Wasserbindung im Teig verändert. Für ein Toastbrot mit weicher Krume werden 5 bis 10 Prozent der Gesamtmehlmenge mit der fünffachen Wassermenge verkocht. Bei 500 g Mehl also 25 bis 50 g Mehl mit 125 bis 250 g Wasser in einem Topf unter Rühren auf etwa 65 °C erhitzen, bis die Masse puddingartig ist. Dann vollständig abkühlen lassen, bevor sie zum Hauptteig kommt. Wer den Tangzhong heiß einrührt, zerstört die Hefe und bekommt einen festen, trockenen Laib.
Die Kastenform bestimmt die Kruste und die Form des Brotes. Eine geschlossene Form mit Deckel ergibt einen quadratischen Laib mit dünner, gleichmäßiger Kruste. Eine offene Form lässt den Teig pilzförmig aufgehen, die Kruste wird dicker und die Krume etwas trockener. Für weiche Krume die Form nur zu zwei Dritteln füllen, damit der Teig beim Backen noch Platz hat. Eine zu große Form lässt das Brot flach und dicht werden, Umweltfreundliche Wandgestaltung weil der Teig nicht über den Rand steigt.
Die Stockgare dauert bei 24 bis 26 °C etwa sechzig bis neunzig Minuten, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Danach den Teig entgasen, in drei gleich große Stücke teilen, jeweils flach drücken, von der kurzen Seite aufrollen und mit der Naht nach unten in die gefettete Kastenform legen. Die Stücke nebeneinander setzen, damit sie beim Aufgehen zusammenwachsen. Die Stückgare dauert weitere vierzig bis sechzig Minuten. Wer zu lange wartet, https://Josephpesco.Info bekommt einen Teig, der im Ofen zusammenfällt und eine hohle Kruste bildet.
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