Wenn das Brot länger frisch bleiben soll, kommt es auf die Lagerung an
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Die Backeigenschaften hängen auch vom Getreide ab. Weizen liefert viel Kleber und geht gut auf, Dinkel ist backtechnisch schwächer und sollte nicht zu intensiv geknetet werden, Roggen braucht praktisch immer Sauerteig, weil er kaum Kleber bildet. Wer Roggenvollkorn ohne Sauerteig verarbeitet, erhält meist einen dichten, klitschigen Laib. Bei dunklen Mehlen lohnt es sich, die Backtemperatur etwas zu senken und die Backzeit zu verlängern, Beleuchtung Im Wohnzimmer damit die Kruste nicht verbrennt, bevor der Kern durchgegart ist.
Der wichtigste Schritt beginnt vor dem Einschießen. Den Teigling nach dem Rundwirken ausreichend entspannen lassen, aber nicht überziehen. Die Gare ist erreicht, wenn der Teigling beim leichten Drücken mit dem Finger langsam zurückfedert, nicht sofort. Zu frühes Einschießen führt zu einem festen, kleinen Laib, zu spätes zu einem instabilen. Beim Umsetzen auf den Einschießer den Teigling mit beiden Händen stützen, nicht greifen. Die Unterseite sollte leicht bemehlt sein, aber nicht in Mehl schwimmen. Ein dünner Film aus Mehl oder Grieß auf dem Einschießer hilft, dass der Teigling beim Kippen des Schiebers von selbst abgleitet.
Die weiche Krume entsteht nicht erst beim Backen, sondern vor allem während der Gare und der ersten Minuten nach dem Backen. Wer den Auskühlprozess falsch steuert, bekommt eine trockene, feste Krume, obwohl der Teig perfekt war. Entscheidend ist, wie die Feuchtigkeit im Brot nach dem Backen verteilt wird und wie schnell die Kruste abkühlt.
Ein häufiger Fehler ist das Abdecken mit Plastikfolie oder einem dichten Behälter, solange das Brot noch heiß ist. Der Dampf kann nicht entweichen, http://ingeekswetrust.de/index.php?title=wenn_du_weiches_toastbrot_backen_willst,_hilft_tangzhong_in_der_kastenform kondensiert an der Kruste und weicht sie auf. Die Krume wird zwar kurzfristig weich, aber die Kruste verliert ihre Spannung und das Brot wird insgesamt matschig. Besser ist eine Phasedecke: erst zehn bis fünfzehn Minuten mit Tuch, dann ohne Abdeckung weiter auskühlen lassen. So bleibt die Kruste knusprig und die Krume feucht.
Gebacken wird mit Dampf: Eine feuerfeste Form mit heißem Wasser auf den Boden des Ofens stellen oder die Brötchen mit einer Sprühflasche befeuchten. Nach zehn Minuten Backzeit den Dampf entfernen und die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Insgesamt dauert das Backen etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten, bis die Brötchen goldbraun sind und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Ein häufiger Fehler ist, die Brötchen zu früh aus dem Ofen zu nehmen: Sie sehen dann dunkel aus, sind aber innen noch roh. Wer sichergehen will, misst die Kerntemperatur – sie sollte bei etwa 96 Grad liegen.
Brot verliert nach dem Backen schnell an Feuchtigkeit, und gleichzeitig zieht die Kruste Wasser aus der Krume. Dieser Vorgang lässt sich verlangsamen oder beschleunigen – je nachdem, wo und wie das Brot liegt. Entscheidend sind drei Faktoren: Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftzirkulation. Wer diese drei Größen kontrolliert, hält ein Brot mehrere Tage genießbar, ohne es in Folie zu ersticken.
Zusammengefasst: Die weichste Krume entsteht bei langsamer, zugfreier Abkühlung auf einem Gitter, anfangs leicht mit einem Tuch abgedeckt, dann offen. Kein Kühlschrank, keine Plastikfolie, kein Anschneiden im warmen Zustand. Diese einfachen Regeln entscheiden mehr über die Krume als jede Mehlsorte oder Backzeit.
Ein häufiger Fehler ist, Mehlsorten einfach eins zu eins auszutauschen. Wer statt Typ 550 plötzlich Typ 1050 nimmt, muss die Wassermenge erhöhen, die Knetzeit verlängern und eventuell die Gehzeit anpassen. Ein bewährter Weg: mit einem Vorteig oder Sauerteig arbeiten, der einen Teil des Vollkorns oder des dunklen Mehls über mehrere Stunden quellen lässt. Das bindet Wasser, macht den Teig geschmeidiger und verbessert Geschmack sowie Haltbarkeit. Für Einsteiger ist eine Mischung aus zwei Dritteln Typ 550 und einem Drittel Typ 1050 oft der einfachste Einstieg in kräftigere Brote.
Am Ende entscheidet die Beobachtung, nicht die Uhr. Ein Teig, der sich nach der Ruhephase geschmeidig anfühlt und beim Dehnen dünn auszieht, ohne sofort zu reißen, ist bereit für Salz und Hefe. Wer diesen Schritt ein paar Mal bewusst durchführt, merkt schnell, wie viel kürzer das Kneten wird und wie viel gleichmäßiger das Gebäck aufgeht. Die Autolyse ist kein Trick für Fortgeschrittene, sondern eine simple Technik, die jeder in den Ablauf einbauen kann.
Nach dem Backen müssen die Brötchen auf einem Gitter vollständig auskühlen. Wer sie direkt in ein Tuch wickelt, macht die Kruste weich. Für einen besonders knusprigen Effekt können die Brötchen nach dem Abkühlen noch einmal für fünf Minuten bei 200 Grad in den Ofen geschoben werden. Der Teig hält sich im Kühlschrank bis zu zwei Tage; nach dem Formen können die Rohlinge auch eingefroren und am Backtag direkt in den kalten Ofen gegeben werden. Dann verlängert sich die Backzeit um etwa fünf Minuten.
Warum Leinen mehr kann als Plastik Ein Leinentuch oder ein Baumwollbeutel ist eine gute Alternative, wenn kein Kasten vorhanden ist. Das Tuch umschließt das Brot, lässt aber Luft durch. If you liked this article and you simply would like to get more info about Freakapedia.Com generously visit our own web site. Dadurch bleibt die Kruste knusprig, während die Krume nicht vollständig austrocknet. Wickelt das Brot nicht zu straff ein – eine lockere Hülle reicht. Ein Fehler ist, das Brot in Plastikfolie oder in einen Gefrierbeutel zu stecken: Die Feuchtigkeit kann nicht entweichen, die Kruste wird lederartig, und Schimmel hat leichtes Spiel. Auch das Aufbewahren in einer Papiertüte ist nur kurzzeitig sinnvoll, weil Papier die Feuchtigkeit schnell aufsaugt und das Brot dann hart wird.
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