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Orchideen nach der Blüte: Der Schnittfehler, der die nächste Blüte kos…

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작성자 Valentina
댓글 0건 조회 2회 작성일 26-09-13 07:07

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Der richtige Schnitt erfolgt mit einer desinfizierten, scharfen Schere. Man setzt sie etwa ein bis zwei Zentimeter unterhalb des letzten Blütenknotens an und schneidet schräg. Ist der Trieb noch grün und fest, kann man ihn stehen lassen; er treibt oft nach einigen Wochen erneut aus. Ist er braun, gelb oder eingetrocknet, schneidet man ihn bis kurz über dem Ansatz ab. Ein häufiger Fehler ist das Abschneiden direkt nach dem Fall der letzten Blüte. Besser wartet man zwei bis drei Wochen, bis der Trieb eindeutig vertrocknet ist.

Wasser allein reicht oft nicht – aber es ist der sicherste Anfang Wenn trockenes Abbürsten nicht ausreicht, kann lauwarmes Wasser verwendet werden. Tauchen Sie ein weiches Mikrofasertuch in reines Wasser, wringen Sie es gründlich aus, sodass es nur feucht ist, und wischen Sie vorsichtig über die Blätter. Verwenden Sie niemals Spülmittel, Essig oder handelsübliche Blattglanzsprays. Diese Substanzen lösen die Wachse an und hinterlassen Rückstände, die die Poren verstopfen. Bei Sukkulenten mit dicker Wachsschicht, etwa bei manchen Aeonium-Arten, können Sie die Blätter auch vorsichtig mit einer Sprühflasche mit destilliertem Wasser abspülen und anschließend an der Luft trocknen lassen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Blattachseln oder in die Rosettenmitte gelangt, da dies Fäulnis begünstigt.

Wachstum und Blattbild als Frühwarnsyst

Das deutlichste Signal für zu wenig Licht sind lange, dünne Triebe. Die Pflanze streckt sich zum nächsten Lichtreiz, wodurch die Abstände zwischen den Blättern größer werden. Fachleute sprechen von Vergeilung. Besonders betroffen sind Jungpflanzen, Stecklinge und Arten mit kompaktem Wuchs. Ein weiteres Zeichen: Neue Blätter bleiben kleiner und heller als ältere. Bei manchen Pflanzen im Innenraum rollen sich die Blätter ein oder richten sich steil nach oben, um die vorhandene Lichtmenge besser zu nutzen.

Für eine erneute Blüte braucht die Orchidee einen Temperaturreiz. If you have any queries pertaining to exactly where and how to use https://Wiki.drawnet.net/index.php?title=Falsches_Fenster,_welke_Blätter:_So_rettest_du_Deine_Zimmerpflanzen, you can get hold of us at our own website. Nachts sollten die Temperaturen für zwei bis drei Wochen etwa fünf Grad unter den Tagestemperaturen liegen. Tagsüber 20 bis 22 Grad, nachts 15 bis 17 Grad sind ideal. Steht die Pflanze direkt über der Heizung oder in zugiger Luft, bleibt der Blütenansatz aus. Ein weiterer Fehler ist zu wenig Licht. Ein heller Platz ohne pralle Mittagssonne fördert die Knospenbildung. Wer die Orchidee nach der Blüte in eine dunkle Ecke stellt, wartet vergeblich.

Ein häufiger Fehler ist die Reinigung mit einem feuchten Schwamm unter fließendem Wasser. Der Wasserdruck und die Reibung zerstören die Wachsschicht unwiederbringlich. Ebenso problematisch ist die Verwendung von Zahnbürsten oder Scheuerschwämmen, selbst wenn sie weich erscheinen. Die Wachsschicht bildet sich nur langsam nach – bei manchen Arten dauert es Wochen, bei anderen gar nicht. Besonders junge Blätter sind empfindlich, während ältere Blätter eine dickere Schutzschicht besitzen.

Viele Orchideen verlieren nach Wochen oder Monaten ihre Blüten und bleiben danach jahrelang grün, ohne erneut zu blühen. Der häufigste Grund ist ein falscher Schnitt direkt nach dem Verblühen. Wer den alten Blütentrieb zu tief oder zum falschen Zeitpunkt abschneidet, nimmt der Pflanze die schlafenden Augen, aus denen neue Blüten austreiben können. Bei Phalaenopsis, der verbreitetsten Zimmerorchidee, sitzen diese Augen in regelmäßigen Abständen unterhalb der abgeblühten Knospen. Ein Rückschnitt bis auf zwei Zentimeter über dem Substrat zerstört sie vollständig.

Typische Fehler beim Umtopfen sind ein zu großer Sprung und zu festes Andrücken. Wer gleich in einen deutlich größeren Topf wechselt, riskiert, dass die feinen Wurzeln die ungenutzte Erde nicht erreichen und diese sauer wird. Besser ist ein Topf, der etwa zwei bis drei Zentimeter mehr Durchmesser bietet. Frisches Substrat nur locker einfüllen, den Ballen in gleicher Höhe einsetzen und seitlich leicht anklopfen, nicht pressen. Nach dem Umtopfen zwei bis drei Tage vor Cleverer Stauraum direkter Sonne schützen und erst danach kräftig angießen.

Wasserdurchlauf und Topfgewicht verraten mehr als das Blattbild Ein zweites, zuverlässiges Zeichen zeigt sich beim Gießen. Läuft Wasser nahezu ungehindert durch und ist der Topf kurze Zeit später wieder auffallend leicht, hat sich das Substrat in einen durchwurzelten Filz verwandelt. Umgekehrt kann Staunässe entstehen, wenn die Wurzeln den Topf komplett ausgefüllt haben und kaum noch Erde zum Speichern bleibt. Prüfen lässt sich das mit dem Finger: Steckt er sich schwer in die Oberfläche, aber der Topf ist trotzdem bald wieder trocken, stimmt das Verhältnis von Wurzelmasse zu Erde nicht mehr.

Ein unterschätzter Fehler ist das Gießen über die Blattachseln. Bleibt dort Wasser stehen, fault der Trieb. Ebenso falsch: die Pflanze in Wasser tauchen und dann tagelang Beleuchtung im Wohnzimmer nassen Topf stehen lassen. Wer unsicher ist, prüft mit einem Holzstäbchen, ob das Substrat noch feucht ist. Erst wenn es trocken ist, wird wieder gegossen.hq720.jpg

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