5 Fehler beim Schnitt der Forsythie nach der Blüte vermeiden
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Der Schnitt von Kirschbäumen direkt nach der Ernte ist eine der wenigen Maßnahmen, die sofort sichtbare Folgen haben – im negativen Sinne. Wer jetzt zur Säge greift, weil der Baum leer ist und angeblich Zeit hat, riskiert Wundstellen, die bis zum Winter nicht verheilen. Der Grund liegt in der Biologie des Baumes: Nach dem Abpflücken der Früchte beginnt er sofort mit der Einlagerung von Reservestoffen in Holz und Wurzeln. Jeder Schnitt reißt eine Lücke in diesen Stoffwechsel, Pflanzen Im Innenraum die der Baum nicht mehr rechtzeitig schließen kann.
Arbeiten Sie immer von unten nach oben und von der Mitte nach außen. Die Hecke sollte oben schmaler sein als unten, damit Licht bis zum Boden gelangt. Ein häufiger Fehler ist der senkrechte Schnitt, bei dem die Unterseite beschattet wird und verkahlt. Ein weiterer Fehler: zu tiefes Einkürzen der Seitenzweige, weil die Schere versehentlich in den braunen Bereich gerät. Kontrollieren Sie nach jedem Zug, ob die Schnittfläche noch von grünen Nadeln umgeben ist.
Warum der Schnitt direkt nach der Blüte so wichtig ist Forsythien blühen am mehrjährigen Holz, aber die Knospen für die kommende Saison bilden sich schon im Sommer des Vorjahres. Ein Rückschnitt im Herbst oder Winter würde genau diese Anlagen zerstören. Wer direkt nach der Blüte schneidet, gibt der Pflanze genügend Zeit, neue Triebe zu bilden und daran bis zum Herbst Blütenknospen anzulegen. Ein weiterer Vorteil: Der Strauch bleibt kompakt und vergreist nicht. Ohne regelmäßigen Schnitt verkahlen Forsythien von innen, und die Blüte verlagert sich zunehmend nach außen.
Ein häufiger Fehler ist der Schnitt mit der Heckenschere, bei dem alle Triebe auf gleiche Länge gebracht werden. Das führt zu einer dichten, aber blütenarmen Außenhülle, weil das Innere verkahlt. Besser ist der gezielte Schnitt einzelner Äste mit einer scharfen Astschere. Auch das Entfernen der Blütenstände direkt nach dem Verblühen ist nicht nötig, denn die Forsythie bildet keine dekorativen Früchte. Wichtig ist, saubere und scharfe Werkzeuge zu verwenden, um Quetschungen und die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Ein weiterer Fehler: zu später Schnitt im Jahr. Wer erst im Juni oder Juli zur Schere greift, riskiert, dass die Pflanze im nächsten Frühjahr nur spärlich blüht.
Die Forsythie gehört zu den ersten Sträuchern, die im Frühjahr mit leuchtend gelben Blüten den Garten erhellen. Damit sie diese Pracht jedes Jahr zeigt, muss der Schnitt zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Der beste Moment ist unmittelbar nach dem Ende der Blüte, also etwa ab Mitte April bis spätestens Anfang Mai. Wer zu spät schneidet, entfernt bereits angelegte Blütenknospen für das nächste Jahr und nimmt dem Strauch damit die gelbe Pracht. Die Faustregel lautet: Schere ansetzen, sobald die letzten Blüten verblüht sind.
Vor dem Schnitt lohnt ein Blick auf die Triebe. Abgestorbene, erfrorene oder kranke Zweige werden immer entfernt, unabhängig vom Zeitpunkt. Das erkennt man daran, dass die Rinde beim Anritzen braun statt grün ist. Erst danach wird der eigentliche Formschnitt gemacht. Wer nur die Spitzen kürzt, fördert die Verzweigung, nimmt aber Blütenanlagen weg. Wer dagegen alte, verholzte Triebe bis auf den Boden entfernt, regt kräftige Neutriebe an, die im Sommer zuverlässig blühen.
Nach dem Schnitt benötigt die Forsythie keine besondere Pflege. Ein leichter Ausgleich von Nährstoffen, etwa durch Kompost oder einen organischen Dünger, unterstützt den Neuaustrieb. Bei Trockenheit sollte gewässert werden, damit die neuen Triebe kräftig wachsen. Wer diese einfachen Regeln beherzigt, wird jedes Jahr mit einem üppigen gelben Flor natürliche düfte belohnt. Der richtige Zeitpunkt direkt nach der Blüte ist dabei der entscheidende Faktor – nur so bleibt der Strauch vital und blühfreudig.
Die richtige Schnittführung in der Praxis Der Schnitt erfolgt im Winter, wenn die Rebe vollständig in Ruhe ist. Setzen Sie die Schere etwa einen Zentimeter über dem oberen Auge an und führen Sie einen glatten Schnitt. Quetschungen und ausgefranste Ränder sind zu vermeiden, denn sie öffnen Pilzen und Bakterien Tür und Tor. Das untere Auge wird entfernt, http://Ossenberg.ch/index.php?title=Wer_Falsch_Auslichtet,_Verliert_Die_Halbe_Ernte indem Sie den Zapfen direkt darunter abschneiden. Achten Sie darauf, dass das verbleibende Auge nach außen zeigt, also vom Inneren des Rebstocks weg. So wächst die neue Rute nicht in die Mitte und behindert spätere Arbeiten. Der Zapfen selbst wird am zweijährigen Holz belassen, das fest mit dem alten Holz verbunden ist.
Der Schnitt selbst ist nicht kompliziert. Zunächst werden alle abgestorbenen, kranken oder sich kreuzenden Äste entfernt. Danach kürzt man die ältesten Triebe, die oft dick und dunkel sind, bis auf wenige Zentimeter über dem Boden ein. Das fördert die Bildung kräftiger Jungtriebe aus der Basis. Etwa ein Drittel der alten Triebe kann so alle zwei bis drei Jahre entfernt werden. Die jüngeren, helleren Triebe werden nur leicht eingekürzt, um die Form zu erhalten. Ein radikaler Rückschnitt auf den Stock ist möglich, aber nur bei völlig vernachlässigten Sträuchern und dann besser im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb.
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