Verjüngungsschnitt: Warum ein Drittel pro Jahr fast alle falsch dosier…
페이지 정보

본문
Wer den Schnitt zu spät im Jahr durchführt, merkt den Fehler oft erst im folgenden Frühjahr: Die Kirschblüten bleiben aus oder erfrieren. Dann lässt sich nichts mehr korrigieren. Der Baum hat Energie in nicht ausgereifte Triebe gesteckt, anstatt Blütenknospen für die nächste Saison anzulegen. Deshalb ist der Zeitpunkt nach der Ernte kein Spielraum, sondern eine Bedingung. Kontrollieren Sie nach dem Schnitt den Gummifluss an den Wunden. Tritt er stark auf, war der Eingriff zu spät oder zu aggressiv.
So wird der Strauch dicht, ohne die Blüte zu verlieren Für einen kompakten Aufbau werden nicht die Spitzen aller Triebe gekappt, sondern einzelne, zu lang gewordene Triebe bis auf ein kräftiges Blattpaar oder eine schlafende Knospe zurückgenommen. Der Schnitt erfolgt knapp über einem nach außen weisenden Auge, damit der neue Trieb nicht ins Innere wächst und sich die Zweige gegenseitig beschatten. Pro Trieb nur ein Eingriff, pro Strauch höchstens ein Drittel aller Triebe in einem Jahr. Wer radikal auf einmal zurückschneidet, provoziert lange, blattlose Stummel und eine Blühpause von zwei bis drei Jahren.
Das klingt einfacher, als es ist. Der entscheidende Fehler liegt nicht in der Menge, sondern in der Auswahl. Viele schneiden die schwächsten Triebe zuerst, weil sie optisch stören. Genau das ist falsch. Entfernt werden die ältesten, dicksten und verholzten Äste – idealerweise die, deren Rinde bereits grau und rissig ist. Junge, kräftige Triebe bleiben stehen, denn sie tragen in den nächsten Jahren die Blüte und den Neuaustrieb. Man erkennt sie an der glatten, oft helleren Rinde und am kräftigen Austrieb im Vorjahr.
Der entscheidende Moment liegt unmittelbar nach der Blüte, etwa Ende Mai bis Anfang Juni, je nach Sorte und Höhenlage. Zu diesem Zeitpunkt sind die neuen Triebe noch weich und die Pflanze steckt ihre Kraft in den Austrieb. Wer später schneidet, ab Juli oder gar im Herbst, trifft bereits die Blütenknospen für das Folgejahr und bekommt im nächsten Frühjahr nur Blattmasse. Ein zweiter, deutlich schwächerer Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr vor dem Austrieb, aber nur bei Sorten, die ohnehin erst spät blühen. Im Zweifel gilt: nach der Blüte ist immer richtig, im Herbst nie.
So wird der Drittelschnitt in der Praxis umgeset
Geschnitten wird am besten im späten Winter oder zeitigen Frühjahr, wenn die Vögel nicht brüten. Ein radikaler Rückschnitt im Sommer schwächt die Pflanze und führt zu wildem Austrieb. Für den Schnitt eignet sich eine scharfe Gartenschere, keine elektrische Heckenschere, weil deren grobe Blätter die Triebe quetschen. Zuerst werden alle Triebe entfernt, die in Fenster, Dachrinnen oder Fugen wachsen. Danach kürzt man die Hauptranken auf die gewünschte Länge ein. Wichtig: Nicht in die Verankerung an der Wand schneiden, sonst bleiben Haftwurzeln zurück, die den Putz weiter aufbrechen.
Wer nach dem ersten Jahr unsicher ist, ob das Drittel gereicht hat, sollte im Folgejahr weniger nehmen. Die Faustregel ist eine Obergrenze, kein Ziel. Ein Strauch, der schwach wächst, verträgt weniger; ein vitaler, tief verwurzelter Strauch mehr. Wichtig ist, den Schnitt überhaupt zu beginnen. Ein alter Strauch, der zehn Jahre lang nicht verjüngt wurde, braucht nicht drei, sondern fünf Jahre – verteilt auf dieselbe Methode. Nach jedem Schnitt lohnt ein Blick auf den Neuaustrieb im Sommer: Treibt der Strauch kräftig aus dem unteren Bereich aus, war die Dosis richtig. Bleibt der Austrieb aus, war es zu viel.
Beim Schneiden sollte man saubere, umweltfreundliche wandgestaltung scharfe Scheren verwenden und Schnitte knapp über einem Knospenpaar setzen. Clematis bluten stark, das ist normal und schwächt die Pflanze nicht, solange der Schnitt zur richtigen Jahreszeit erfolgt. Nach dem Schnitt etwas Kompost oder organischen Dünger geben, aber nicht direkt an den Wurzeln. Wer die Gruppe einmal bestimmt hat, kann den Schnitt jedes Jahr wiederholen und wird mit einer reichen Blüte belohnt.
Die Gruppe erkennt man an der Hauptblütezeit. Blüht die Clematis im zeitigen Frühjahr bis Mai, gehört sie fast immer zur Gruppe 1. Sorten wie Clematis alpina oder Clematis montana fallen darunter. Blüht sie im Mai und Juni, oft mit einer zweiten, schwächeren Blüte im Spätsommer, ist es Gruppe 2, zum Beispiel Clematis florida oder die großblumigen Sorten. Blüht sie erst ab Juli bis in den Herbst hinein, handelt es sich um Gruppe 3, etwa Clematis jackmanii oder Clematis viticella. Ein Blick auf den Austrieb hilft: Gruppe 1 treibt früh und buschig aus den alten Ranken, Gruppe 3 treibt spät und kräftig aus dem Boden.
Wer Clematis schneidet, ohne die Schnittgruppe zu kennen, riskiert, dass die Pflanze jahrelang nicht blüht oder sogar abstirbt. Die Schnittgruppe ergibt sich aus der Blühzeit und dem Holz, an dem die Blüten sitzen. Es gibt drei Gruppen: Gruppe 1 blüht am einjährigen Holz des Vorjahres, Gruppe 2 am Kurztrieb des Vorjahres und Gruppe 3 am Neuaustrieb des laufenden Jahres. Die Zuordnung ist entscheidend, denn ein falscher Schnitt entfernt genau die Knospen, die im nächsten Jahr blühen sollen.
If you cherished this informative article and also you would like to get more information with regards to Cleverer Stauraum kindly go to our own web page.
- 이전글충북 하나약국 시알리스 부작용 이후 파워이렉트로 바꾼 솔직한 경험 26.09.13
- 다음글Sprawdź, jak dobrać LED-y do wielkiej płyty i nie przepłacać za prąd 26.09.13
댓글목록
등록된 댓글이 없습니다.