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Für den Stab gilt: Umweltfreundliche Wandgestaltung Er sollte mindestens so lang sein wie die geplante Breite des Behangs, plus einige Zentimeter überstand links und rechts. Holz mit glatter Oberfläche – Buche, Eiche oder ein entrindeter Ast – lässt die Kordel leichter gleiten. Splitter oder raue Stellen mit Schleifpapier glätten, sonst reibt die Kordel beim Spannen auf und franst an den Kontaktstellen aus. Ein Rundstab mit etwa einem Zentimeter Durchmesser trägt einen Behang von fünfzig Zentimetern Breite problemlos, ein flacher Stab verzieht sich eher.
Wenn die Tapete trotz aller Vorsicht ausgefranst ist, nicht sofort spachteln. Ein Tropfen Holzleim auf die ausgerissenen Fasern, leicht andrücken und trocknen lassen. Anschließend mit feinem Schleifpapier glätten. Für größere Schäden hilft ein Stück passende Raufasertapete, das mit Tapetenkleister überlappend eingeklebt wird. Nach dem Trocknen die Übergänge vorsichtig verschleifen. So verschwindet der Schaden fast unsichtbar.
Der Boden braucht Platz und eine freie Fläche direkt vor der Wand. Zuerst wird gemessen: Wandbreite, gewünschte Höhe der Unterkante, Abstand zur Decke und zu Möbeln. Entscheidend ist die Höhe der Bildmitte, üblicherweise zwischen 140 und 150 Zentimetern über dem Boden. Diese Linie mit Kreppband an der Wand markieren. Danach jedes Stück vom Stapel nehmen und auf dem Boden so auslegen, wie es später hängen soll. Große Formate zuerst, kleine danach. Wer nur nach Gefühl legt, unterschätzt die Wirkung von Rahmenbreiten und Zwischenräumen.
Die Zwingen bleiben mindestens 30 Minuten am Werkstück, besser eine Stunde. In dieser Zeit darf der Rahmen nicht bewegt werden. Wer die Zwingen zu früh löst, riskiert, dass die Fuge aufspringt, weil der Leim noch nicht abgebunden hat. Nach dem Lösen werden Leimreste mit einem feuchten Tuch abgewischt, solange sie noch weich sind. Getrockneter Leim lässt sich nur mühsam abschaben und hinterlässt oft Kratzer auf der Oberfläche.
Zunächst muss die Bohrstelle unter der Tapete bekannt sein. Dafür gibt es mehrere Wege. Leitungen verlaufen in Wänden meist senkrecht oder waagerecht, selten diagonal. Ein Leitungssuchgerät zeigt Metall und stromführende Adern an, bevor der Bohrer greift. Wer die Position eines Dübels oder einer Schiene aus der Zeit vor dem Tapezieren kennt, kann sie anhand von Anschlüssen, Steckdosen oder Schaltern grob ableiten. Steht die Stelle fest, wird sie mit einem Bleistift markiert. Ein Kugelschreiber drückt sich in die Struktur und hinterlässt eine dauerhafte Kerbe, die auch nach dem Überstreichen sichtbar bleibt.
Achte auf die Faserrichtung. Hältst du das Blatt gegen das Licht, erkennst du feine Linien. Verläuft die Welle parallel zu diesen Linien, ist das Papier in Querrichtung verzogen. In diesem Fall hilft nur gleichmäßiges Pressen über lange Zeit. Läuft die Welle quer zur Faser, reicht oft schon kurzes Bügeln. Ein weiterer typischer Fehler ist das Aufrollen des Blattes. Wer es rollt oder faltet, drückt neue Knicke in den Rand. Bewahre wellige Blätter immer flach auf.
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